The Cocoa Circle
The Cocoa Circle ist ein Start-up in der Kakaobranche. „Wir verkaufen verschiedene Kakaoprodukte. So haben wir beispielsweise eine spezielle Baking-Line mit unter anderem Kakaopulver und Kuvertüre sowie die Health-Line mit gesünderen Kakaoprodukten wie Kakaonibs“, erzählt Marnix. „Es ist uns wichtig, die Geschichte hinter dem Kakao zu erzählen. Außerdem investieren wir einen Teil der Erlöse in Projekte, die die Kakaobauern auf verschiedene Weise unterstützen.“
Wie bringt man diese Geschichte, die Qualität der Produkte und das Branding in einer einzigen Verpackung unter einen Hut? The Cocoa Circle entschied sich dafür schon bald für einen Beutel. „Die Haltbarkeit und der Geschmackserhalt unserer Produkte sind sehr wichtig. Außerdem wollten wir, dass die Verpackung benutzerfreundlich ist und das Design die Verbraucher anspricht.“ Auch Nachhaltigkeit spielte eine wichtige Rolle, auch wenn dies in der Branche eine Herausforderung darstellt. „Da landet man schnell bei einer Standard-Papierverpackung. Das geht jedoch wiederum zu Lasten der Haltbarkeit.“
Engagiert und proaktiv
Um die ideale nachhaltige Verpackung zu finden, nahm Marnix’ Kollegin Lola Kontakt zu verschiedenen Herstellern auf. „Viele davon hatten ihren Sitz im Ausland und reagierten erst spät auf unsere Anfrage. Wir suchten einen Partner, mit dem wir schnell und gut zusammenarbeiten konnten. Sander, Mitinhaber von Pouchfabriek, meldete sich sofort und zeigte sich flexibel bei der Produktion kleiner Stückzahlen.“ Marnix wurde in der Entwicklungsphase einbezogen. „Mir fiel sofort auf, wie engagiert und begeistert Sander war. Er kam regelmäßig bei uns vorbei und brachte sich proaktiv ein. Wenn ich viel zu tun hatte, rief er an, um zu fragen, ob er irgendwo helfen könne. Außerdem reagierte er schnell auf Fragen; das finde ich bei einer Zusammenarbeit sehr wichtig.“ Für das Design des Beutels arbeitete Marnix mit einem eigenen Designer zusammen. „Sander überlegte dann mit uns, wie die Farben auf dem Beutel am besten zur Geltung kommen würden. Dazu ließen wir auch ein Muster bedrucken, denn in der Realität sieht ein Entwurf doch anders aus als digital. Sander brachte die Muster anschließend persönlich ins Büro; wir erhielten sofort Ratschläge dazu, was noch angepasst werden musste.“