“Wir sprechen nun eine neue Zielgruppe an”

Designs 1
Productie 5.000
Product Recycelbarer Beutel

Smith & Sinclair ist bekannt für seine alkoholhaltigen Cocktail-Gummibonbons. Was als erfolgreiches Luxusprodukt begann, sollte nun in ein erschwingliches Impulskaufprodukt umgewandelt werden. Wie geht man das an? Hier kam die Pouchfabriek ins Spiel.

Vom Luxuskauf zum Spontankauf

Léontine Wegewijs, Geschäftsführerin bei Smith & Sinclair, erzählt: „Anfangs haben wir mit Luxusboxen begonnen – jede davon gefüllt mit 10 einzeln verpackten Gummibonbons. Da jede Box 4 bis 5 Geschmacksrichtungen enthielt, hatten wir mehr als 28 verschiedene Cocktail-Gummibonbons, die jeweils in ihrer eigenen Folie verpackt waren. Bei 13 bis 14 verschiedenen Sorten konnten wir kaum von Skaleneffekten profitieren, und die Produktion war teuer. Außerdem waren sie schwer zu versenden.“ Der Verkaufspreis der Boxen lag bei etwa 19 bis 20 Euro. Léontine: „In dieser Preisklasse nimmt man die Gummibärchen nicht einfach so für einen Filmabend mit. Das wollten wir ändern: Wir wollten einen Impulskauf und mehr Verzehrsmomente schaffen. Ein Produkt, das erschwinglich ist, sich aber dennoch hochwertig anfühlt.“

Der Umstieg auf Beutel

Léontine suchte nach einer Alternative und stieß über Google auf die Pouchfabriek. „Um die Kosten zu senken, wollten wir auf Einzelverpackungen verzichten. Allerdings mussten die Gummibärchen frisch bleiben. Eine wiederverschließbare, luftdichte Verpackung war entscheidend. Ein Beutel erwies sich hierfür als perfekt: Er ist gut wiederverschließbar und heißversiegelbar, was eine ‚First-Use-Garantie‘ gewährleistet.“ Wie würden diese neuen Verpackungen von Smith & Sinclair aussehen? „Die Pouchfabriek schickte uns gute Muster und gab uns anschließend klare Empfehlungen zu Material, Versiegelung und Details wie dem Anbringen einer kleinen Schere am Beutel. So wissen die Kunden, dass sie die Verpackung leicht öffnen können. Obwohl wir eine klare Vorstellung vom Design hatten, war es schön, dass sie auf Produktionsebene mit uns mitgedacht haben.“

Kleine Auflage, um die Zielgruppe zu testen

Was Léontine sofort auffiel, war, dass das Design des Beutels fast genau dem der Schachtel entspricht. „Wir wollten eine wörtliche Umsetzung, und das hat die Pouchfabriek mit ermöglicht. Man denke dabei an eine Metallic-Oberfläche und wiedererkennbare Farben. Sogar der Slogan ‚Eat your drink‘ in Metallic-Optik ist erhalten geblieben.“ Wie würden die aktuelle und die neue Zielgruppe auf die Beutel reagieren? Léontine: „Das ist natürlich ein Testlauf. Deshalb war es sehr angenehm, dass wir bei der Pouchfabriek mit bescheidenen Stückzahlen starten konnten. Wir haben von jedem Getränk die beliebteste Geschmacksrichtung ausgewählt. Zum Beispiel beim Wodka den Pornstar Martini und beim Whisky den Whisky Sour. Als wir die Beutel auf der Süßwarenmesse präsentierten, erhielten wir sofort positive Reaktionen. Die Verpackung wirkt nach wie vor hochwertig, ist aber im Laden zum halben Preis erhältlich.“

Nachhaltige Verpackung

Der Wechsel hat nicht nur eine neue Zielgruppe erschlossen, sondern auch zu einer deutlichen Verbesserung der Nachhaltigkeit geführt. Léontine: „In den ursprünglichen Kartons war viel Luft, was beim Palettentransport ineffizient und umweltschädlich war. Die Beutel bestehen aus weniger Material, wodurch wir mehr auf eine Palette packen können und CO₂-Emissionen einsparen. Im Grunde haben wir zwei Verpackungsarten durch einen einzigen Beutel ersetzt.“ Das ist nicht nur für die Umwelt ein positiver Schritt. Léontine: „Für den Einzelhandel ist es zudem von Vorteil, dass die Verpackung nun deutlich weniger Platz einnimmt.“

Auf Trends vorbereitet

Die neuen Beutel kommen also gut an! Wie unsere Zusammenarbeit in Zukunft aussehen wird, ist laut Léontine noch völlig offen. „Mit den Möglichkeiten eines Beutels, den kurzen Entscheidungswegen bei der Pouchfabriek und deren schnellen Lieferzeiten bin ich mir sicher, dass wir schnell auf Trends reagieren können. Wer weiß, vielleicht ist ‚Sex and the City‘ nächstes Jahr wieder total angesagt und wir müssen die Cosmopolitan-Gummibärchen stärker bewerben.“ Außerdem denkt sie über eine Limited-Edition-Linie nach. „Aber so weit ist es noch nicht“, lacht Léontine. „Im Moment sind wir einfach sehr zufrieden mit den produzierten Beuteln und einem Partner, der unkompliziert kommuniziert und Spitzenqualität liefert.“

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